Reise auf eigene Faust
Video enthüllt fünf fatale Fehler, die die allermeisten Reisenden machen.

Was mir bei Touristen-Hotspots auf den Sack geht und wie du trotzdem was erlebst..

 

Massentourismus oder Pampa - weshalb ich touristengebiete meide

 

Du erfährst jetzt wie du ganz leicht die Sahnehäubchen aller Reiseerlebnisse abgreifen kannst. Zuvor erzähle ich dir jedoch noch kurz meinen Hintergrund dazu:

 

Als ich elf Jahre alt war bin ich zum ersten mal in den Urlaub nach Lanzarote geflogen. Der Strand und das Meer gefiel meinen Eltern und mir damals so gut, dass wir in den folgenden Jahren weitere Pauschalurlaube genossen. 

 

"Herumchillen" und nichts machen müssen fand ich damals mega cool. Das einzige was mir jedoch schon als Knirps auffiel war, dass die Pauschalurlauber nicht wirklich glücklich zu sein schienen.

 

Ich beobachtete die Erwachsenen ganz genau und bemerkte immer mehr wie sie an jeder Kleinigkeit nörgelten. Ja, ständig war jemand am Schimpfen. Im Flieger regte sich die Frau hinter mir auf wie die Kofferträger mit ihrem Gepäck umgehen. An der Rezeption war das nächste Drama wegen dem hässlichen Hotelzimmer und auf dem Weg zum Strand stinke es abartig nach Mülldeponie.. Abends wurde dann weiter übers Essen hergezogen und und und.

 

Leider war ich damals auch nicht schlauer und so lies ich mir ebenfalls den Urlaub versauen, weil ich anfing, mich über genau diese Leute aufzuregen.. 

 

Ein paar Jahre später, fuhr ich dann das erste Mal für drei Wochen auf den Weltjugendtag nach Australien. Diese Reise war zwar ebenfalls organisiert, dennoch war es ein völlig anderes Erlebnis. Wir lebten bei Gastfamilien und konnten in deren Lebensweise eintauchen. Wir schliefen in Turnhallen und lernten den Alltag mancher Australier kennen. Einmal schliefen wir sogar unter freiem Himmel und ich wusste:

 

"Ich will mehr davon, denn diese Erlebnisse kann

mir kein Pauschalurlaub bieten!" 

 

Mit 20 Jahren lernte ich dann meine Freundin Gina auf dem Southside-Festival kennen. Mann, dass bei solchen Veranstaltungen mehr läuft als nur Bettgeschichten hätte ich mir nie träumen lassen!

 

Ungünstig war an unserer Beziehungsgeschichte nur, dass Gina drei Wochen nach unserem Kennenlernen für ein ganzes Jahr zu den Chinesen flog. Über unsere täglichen Skype-Flirts lebte unsere Beziehung dann tatsächlich weiter und ein halbes Jahr später flog ich ebenfalls nach China. Ohne Job, einfach so. Mein Englisch war miserabel, trotzdem wurde ich von geschäftstüchtigen Chinesen eher unfreiwillig in ein Klassenzimmer reingesteckt und schwupp, war ich ein Lehrer.

 

Englischunterricht in China

Kinderentertainment kombiniert mit Englischunterricht..

 

chinesisches Klassenzimmer Unterrichten in China

Ein typisch chinesisches Klassenzimmer im Kindergarten.

 

Kinder unterrichten in China 

Und hier meine Fans. Jeden morgen durfte ich rund +150 Kids begeistern.

War für mich gar nicht so leicht mir da jedes Mal was aus der Nase zu ziehen.

 

Reiche Kids eines chinesischen Kindergartens

Hier die High-End-Version. Diese Kids brauchen sich garantiert nie Geldsorgen zu machen. 

 

Durch den hohen Bedarf an Englischlehrern kriegt in Südchina wirklich jeder einen Job. Beim Einstellungsgespräch habe ich nicht einmal selbst was geredet.

 

Gerade im Kindergarten und in der Grundschule muss man nur ein wenig Party machen können und dann läuft die Sache. Willst du noch mehr davon sehen?

 

Okay ich habe allerdings nur ein paar Filmstreifen die mir eher unangenehm sind. Aber was soll's. Ich zeige sie dir trotzdem.

 

In diesem Kindergarten waren die reichen Kids eben sehr verzogen und deshalb musste ich übermäßig stark Herumhampeln um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die Kids waren meiner Meinung nach einfach zu vollgepumpt mit Spielzeug und Entertainment. Ich konnte richtig sehen was der ganze Überfluss bei ihnen angerichtet hat. Die haben rund um die Uhr am Rad gedreht und sind nicht zur Ruhe gekommen. Da war wirklich die ganze Zeit Action.

 

 

Insgesamt steht Bildung in China sehr hoch im Kurs und deshalb hat uns das Unterrichten auch einen ganz schönen Haufen Kohle eingebracht. Ohne besonders aufs Geld zu achten unternahmen wir dementsprechend viele Wochenend-Ausflüge. 

 

Auf diesen Chinatrips bemerkte ich dabei oft, dass die großen Sehenswürdigkeiten alle extrem renoviert wurden. Ja und da ich nun den chinesischen Alltag ein wenig besser kannte, hatte ich oft das Gefühl, dass wir mit den Sehenswürdigkeiten nur die Fassade des Landes anschauten. Mit dem ursprünglichen China hatten diese stark umgebauten Hotspots echt wenig zu tun. Alles war geschminkt, kein Trampelpfad mehr ungeteert.

 

Chinas große Mauer. An einigen Teilen sehr touristisch und neu renoviert..

Gerade die große Mauer ist an einigen Abschnitten komplett für Touristen renoviert und wenig ursprünglich.

 

Die chinesische Mauer ungeschminkt - Abenteuerversion!

So sieht die chinesische Mauer im ungeschminkten Zustand aus.   

 

Und wenn du schon einmal in China warst, dann weist du auch von was ich spreche. Chinesen reisen nämlich nicht in Gruppen. Nein sie reisen in Horden! Das erkennt man daran, dass alle das gleiche Kostüm tragen, es stets einen anführenden Fahnenträger gibt und der Lautstärkepegel dieser Scharen alle anderen Geräusche mit Leichtigkeit übertönt. 

 

Chinatouristen Reisen in China.

Alle tragen das haargenau gleiche Outfit und der Fahnenführer ist schon im Gebäude drin.

 

Du merkst schon, von Touristenhotspots habe ich genug. Mir kommen da automatisch die Fluchtgedanken und so kam es wie es kommen musste. Das Fluchtbedürfnis machte mich kreativ. Wir fingen tatsächlich an, bei jeder Attraktion auch mal aus der Touristenzone heraus zu laufen. Und schwupp.. war es wieder unordentlich, bunt, chaotisch, wesentlich günstiger und das Essen schmeckte uns um ein vielfaches feiner.

 

Ja und so kam ich auf den Geschmack. Während meiner Reisen erkannte ich mehr und mehr, auf was es für mich ankommt:

 

Was ich als Rucksackreisender meide..

 

Ewiges Anstehen an touristischen Hotspots:

Warteschlangen soweit das Auge reicht.

Warteschlangen soweit das Auge reicht..

 

Touristengruppen mit überhöhtem Lautstärkepegel:

Eine dicht zusammengedrängte chinesische Touristenhorde

Eine typische zusammengedrängte chinesische Touristenhorde.  

 

Überzogene Preise. Gerade dann wenn die Einheimischen weit weniger bezahlen: 

Überzogene Preise für Essen bei dem die Einheimischen weit weniger bezahlen.

Diese leckeren Zutaten für indisches Streedfood dürfen nicht viel Kosten.  

 

Nur das gleiche erleben wie alle anderen auch:

Geheimtipps für den Taj Mahal kennt nicht jeder

Das gleiche sehen wie andere gehört zwar dazu aber oft genügt schon ein anderer Blickwinkel um die Sache noch viel cooler zu erleben.

 

 

Was ich als Backpacker suche sind..

 

versteckte Ecken, die sonst nur wenige oder einheimische kennen:

Dächer vor dem Tau Mahal um die Abendatmosphäre perfekt einzufangen

Eines der größten Dächer um die Atmosphäre des Taj Mahlas perfekt einzufangen. Mindestens genau so cool wie der Hotspot selbst.

 

Bai tu long Bucht statt Ha long Bucht

Direkt neben der Ha Long Bucht liegt die Bai Tu Long Bucht. Hier gibt's genau so viele Felsen und man kann ebenfalls mit der Fähre hindurchfahren. Einziger Unterschied ist der fehlende Massentourismus und die fehlenden Abzockerpreise.

 

Geiles Essen, das meinen Magen höher springen lässt:

Feurig würziges Streedfood in indien

Feuerig-fruchtiges Streedfood in Indien. 

 

Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die mich in fremde Kulturen eintauchen lässt:

Gastfreundschaft in Vietnam

Jeder kann wahre Gastfreundschaft erfahren. Besonders auch dann wenn er ein paar Wörter der Landessprache beherrscht.

 

Geile Aktionen die einfach rocken!

Den Eisbach in München heruntertreiben

Den Münchner Eisbach heruntertreiben.. die wenigsten Touristen bemerken was sie da geniales verpassen.

 

 

Dass du mich richtig verstehst.. Wenn ich reise habe ich, wie fast alle Reisenden, einen günstigen Reiseführer dabei und ich besuche ebenfalls ein paar der großen Sehenswürdigkeiten. Ausschließlich in unbekannten Ecken rumtingeln macht auch nicht nur Spaß. Viel wichtiger ist mir eine gescheite Abwechslung, über die ich auch im kostenfreien Reisepaket sehr viel schreibe.

 

Dein kostenfreies Reisepaket mit wertvollen Reiseinhalten, die dich weiter bringen und was erleben lassen

 (mehrere eBooks und mein ganzes Reisewissen kostenfrei)

 

 

Bei Hotspots bin ich aber auf alle Fälle der knallharte Minimalist und will so kurz wie möglich da sein. Deshalb kommen jetzt..

 

sieben goldenen Tipps wie du Sehenswürdigkeiten angenehm erlebst und den Massentourismus umgehst

 

1. So früh oder spät wie möglich anschauen, denn die große Menschenmasse kommt fast überall auf der Welt zwischen 9.oo Uhr und 16.oo Uhr.

 

2. Hinten rüber laufen und den Alltag der Einheimischen entdecken. Oft findet sich hier ein „verstecktes Eck“ oder eine coole Aussicht. Die Dachterassen der Hostels beim Taj Mahal haben wir zum Beispiel rein zufällig durch herumstöbern entdeckt.

 

Bild vom Taj Mahal aus der Entfernung geschossen 

Kaffeetrinken auf der oben beschriebenen Rooftopbar bei bester Aussicht auf das Taj Mahal und dies ganz ohne Touristenhorden.

 

3. So wenig wie möglich kaufen. An Hotspots sind die Einheimischen oft gewitzt und verlangen hohe Preise. Einkäufe verlagern wir deshalb lieber auf Nachtmärkte und auf Märkte in denen auch die Locals kaufen.

 

4. Auf die Sehenswürdigkeit konzentrieren und Einheimische lieber Außerhalb kennenlernen. Es gibt die echte Freundlichkeit und es gibt die vorgetäuschte Freundlichkeit. Leider sind wir in Touristengebieten schon öfters über den Tisch gezogen worden. Sei es durch die Spende ans „rote Kreuz“, durch die Spende an Sterbende nach einer kostenlosen Stadtführung oder einfach durch einen angeblichen Freund, der uns zuerst sein Telefon ausleiht um Vertrauen aufzubauen und danach im Stoffmarkt übers Ohr haut. 

 

Ghats in Varanasi - ein heiliger Ort an dem tausende von Leichen verbrannt werden

Verbrennungen am Ganges. Die berühmten Ghats von Varanasi in Indien. Leider eine Stadt voller bescheissender Inder.

 

Eigentlich nicht weiter schlimm. Trotzdem will ich lieber mit einheimischen Freunden als mit einheimischen Abzockern zu tun haben. Es kommt natürlich stets aufs Bauchgefühl an aber das Verhältnis der Ehrlichkeit ist in wenig touristischen Gebieten weit höher als in den Hotspots.

 

5. So viel Freiheit wie möglich. Je weniger du an Gruppen oder Tourbusse gebunden bist, desto Flexibler bist du beim Sightseeing. Gerade bei organisierten Reisen gibt’s immer Einen, der eine Extrawurst braucht und die Anderen somit warten lässt.

 

Nimm dir statt der vorgefertigten Tour lieber ein Fahrrad oder ein Moped und erkunde selbst.    

 

6. Beim Essen aufpassen. Ich esse leidenschaftlich gerne Sraßenessen. In Hotspots sehe ich das jedoch kritisch, denn die Einheimischen essen oft wo anders. Zudem sind die Gerichte an Touristenspots oft überteuert und schmecken auch nicht so gut. 

 

Der springende Punkt ist aber die Frische. Woher weiß ich wann der letzte Tourist hier gegessen hat? Wie lange steht diese Soße schon in der Sonne? 

 

Bei meinen Erfahrungen kann ich durchaus bestätigen, dass wir unsere Magenbeschwerden bisher hauptsächlich in touristischen Gegenden aufgesammelt hatten..

 

Essen in einem sehr touristischen Restaurant in Hue, Vietnam

Das Essen in diesem sehr touristischen Restaurant war geil, aber danach hatten wir eine Woche lange Magenbeschwerden. (Stadt Hue in Vietnam. Das Restaurant gehört einem Taubstummen und steht in vielen Reiseführern ganz oben auf der Liste.)

 

7. Die Sehenswürdigkeit in den Fokus nehmen und vom Rest nicht so beeindrucken lassen. Gerade das direkte Umfeld ist oft das Anstrengende. Schau hier auf der Mauer ist es zum Beispiel erst mal schwer sich auf die große Mauer zu konzentrieren, weil so viele andere Touristen und Verkäufer da sind.

 

Überfüllte chinesische Mauer. Die ersten Meter kein Spaß

Hier unten sehr gut zu erkennen. Die ersten Abschnitte sind gespickt voll mit Touristen. 

 

Wenn es mir zu viel Trubel ist, dann nehme ich mich auch manchmal aus der Touristenmasse heraus und setze mich einfach zu den Verkäufern hin. Dies gibt dann wieder Raum um sich ganze Spektakel von „außen“ anzusehen und wieder einen Blick für die eigentliche Sehenswürdigkeit zu bekommen.

 

 

Aber es gibt ja nicht nur Hotpsots.. Es gibt auch Hinterland in dem sich richtig coole Abenteuer erleben lassen. Es gibt geile Aktionen, die nur darauf warten erlebt zu werden. Und es gibt verstecke Ecken, die sonst nur Einheimische kennen. Kurz: Es gibt 

 

#ReiseInsiderTipps.  

 

Und genau das ist mein Wunsch. Ich will weltweit zu jedem Reiseziel ein oder zwei #ReiseInsiderTipps sammeln und diese bereisen.

 

Bist du dabei und sammelst auch? 

 

Mich freut es schon mega auf deinen Tipp. Ich bin mir sicher, dass dir das "versteckte Ecken finden" genau so viel Spaß machen wird wie mir.

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